LEOSTEEN ist ein Produktname.

Magnesiaestrich (auch Steinholzestrich) wurde schon vor 1900 auf Holzbalkendecken als Fußbodenbeschichtung eingesetzt. Die Technologie ist Nachhaltig und kann dem Umweltkreislauf nach der Nutzung wieder zugführt werden.

 

Die Bezeichnung "Steinholzestrich" ist auf die damals übliche Verwendung von Holzspänen als Zuschlag im Materialkern zurückzuführen.


In der modernen Ausführung werden keine Holzanteile verwendet !


In der Nachkriegszeit und bis in die 70er Jahren in Ostdeutschland verschwand mit den Holzbalkendecken auch die Technologie der "Steinholzestriche".

Heute finden bei Sanierungen oder ökologischer Bauweise - mit Naturlacken imprägniert - diese Estriche  wieder Verwendung.

Gewisse Farb- und Strukturabweichungen und Unregelmäßigkeiten der Oberflächen sind bei dem Naturprodukt normal. Das Produkt hat eine große Ähnlichkeit zu herkömmlichem Beton aus Kalkstein.  

Wandflächen und Arbeitsplatten, sowie Fußböden sind eben und glatt durch Spachteltechnologie.

Als Voraussetzung muss der Untergrund eben (bis +- 2 mm Toleranz ), sauber, fest, nicht absandend, schwingungsfrei, trocken, frei von Ölen und Fetten sein. Beschichtet werden fast alle Materialien.
Die Masse wird flüssig bis zäh aufgebracht. Das Wasser verdunstet nach dem Abbinden. Nach dem Trocknen wird die Oberfläche geschliffen und poliert, sowie mit Naturlacken versiegelt.

Die Pflege der Oberflächen wird mit mit einem Zusatz von Carnaubawachs zum Wischwasser erreicht.

Wie alle nachhaltigen Naturprodukte härtet das Material im Lauf der Zeit nach.

 


Es können Gesteinskörnungen wie Basalt und Marmor, Metalle oder andere Zuschläge eingemischt werden.   Alle möglichen Farben (bis Farbanteil 20%), verschieden farbige Körnungen und Korngrößen bis 10 mm sind
mischbar. Denkbar ist auch, Keramiksplitter oder Fossilien als Gestaltungselement einzumischen.